Konzert 3

Detlev Glanert
| Freitag, 10. August 2012, 20.00 Uhr Angelika-Kauffmann-Saal Schwarzenberg |
Detlev Glanert: Theatrum Bestiarium Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur |
Gérard Korsten | Dirigent |
Detlev Glanert wurde 1960 in Hamburg geboren und lebt seit 1987 in Berlin. Der Schüler von Hans-Werner Henze zählt neben Wolfgang Rihm und Aribert Reimann zu den bedeutendsten aber auch erfolgreichsten deutschen Komponisten der Gegenwart. Mehrere grosse Orchester und Festivals arbeiten seit Jahren eng mit ihm zusammen, so das WDR-Sinfonieorchester Köln und das Concertgebouw Orchester Amsterdam. 2012 haben die Bregenzer Festspiele Detlev Glanert in den Mittelpunkt ihres dramatugischen Konzeptes gestellt. Neben der Uraufführung der Oper Solaris, einem Kompositionsauftrag der Festspiele, stehen Orchesterwerke, Kammermusik und - gespielt von Mitgliedern des Symphonieorchesters Vorarlberg - die Kammeroper Nijinskys Tagebuch auf dem Programm. Glanerts Orchesterwerk Theatrum Bestiarium – Lieder und Tänze für grosses Orchester wurde 2005 vom BBC Symphony Orchestra in der Londoner Royal Albert Hall uraufgeführt und ist Dimitri Schostakowitsch gewidmet.
Zu Ostern 2011 hat Gérard Korsten, Chefdirigent des Symphonieorchesters Vorarlberg seit 2005, zum ersten Mal eine Symphonie von Anton Bruckner dirigiert – und diese Premiere fand in Schwarzenberg statt! Nach der Siebenten folgt nun Bruckners fast noch bekanntere Vierte Symphonie, die vom Komponisten selbst mit dem Beinamen Romantische versehen wurde.