Symphonieorchester Vorarlberg
 



Abonnement-Konzert 3

montforthaus feldkirch: sa 21. jänner 2017, 19.30 uhr
festspielhaus bregenz: so 22. jänner 2017, 19.30 uhr
Kevin John Edusei • Dirigent
Sebastian Manz • Klarinette

Pēteris Vasks • Musica dolorosa für Streichorchester
Carl Maria von Weber • Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll op. 73
Jean Sibelius • Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43

Der Lette Pēteris Vasks kombiniert in seiner originellen Tonsprache die Folklore seiner Heimat und alte Kirchenmusik mit der Moderne. »Die meisten Menschen haben heute keinen Glauben, keine Liebe und keine Ideale mehr«, sagt der Komponist. Tiefe Spiritualität und die Situation Lettlands im Sowjetregime der 80er-Jahre verbinden sich im Streicherstück »Musica dolorosa« mit persönlicher Trauer. Das Werk ist ein Requiem für die Schwester des Komponisten, eine Klagemusik von großer Klarheit und Schönheit.

Carl Maria von Weber schrieb seine Klarinettenkonzerte für einen Freund, Heinrich Joseph Baermann. Wie letzterer seinerzeit ist Sebastian Manz heute einer der führenden Virtuosen der Klarinette. »Dass der ARD- und Echo Klassik-Preisträger Manz sein Instrument makellos beherrscht, lässt sich denken«, so die Kritik. »Hinzu kommt die elegante Phrasierungskunst, die vollendete Natürlichkeit des Spiels und die atmende Ruhe in den langsamen Sätzen.« In Webers f-moll-Konzert tritt der Solist gleichsam als Opernheld auf, der mit brillanten Verzierungen und innigen Kantilenen das Publikum verzaubert. Wie der Komponist sagte: »Mit Hilfe der gött­lichen Tonkunst lässt sich mehr ausdrücken und ausrichten als mit Worten.«

Am Pult des SOV steht Kevin John Edusei, der erfolgreiche junge Maestro aus Deutschland, Chef der Münchner Symphoniker und der Oper in Bern. Am Pult liegt die Partitur der 2. Symphonie von Jean Sibelius, eines Meisterwerks der frühen Moderne, das weitaus mehr ist als eine gefühlvolle Malerei finnischer Naturstimmungen. Sibelius dringt in seinem symphonischen Kosmos zu weiten Klang­räumen vor, in denen sich die Landschaft spiegelt wie das Innere des Betrachters. Der »Bruckner des Nordens« war sich mit Weber einig: »Für mich beginnt Musik da, wo das Wort aufhört.«
Aktuell
Soloflötist Eugen Bertel verstorben

30. Oktober 2016.
Eugen Bertel war seit der Gründung des Symphonieorchesters Vorarlberg im Jahre 1985 Soloflötist des Orchesters.

Mit seinem virtuosen und klangschönen Flötenspiel war Eugen eine tragende Säule des Klangkörpers und verzauberte in unzähligen Konzerten sowohl als Orchestermusiker als auch als Solist das Publikum.

Sein Tod hinterlässt nicht nur musikalisch eine große Lücke in unseren Reihen, wir werden auch den Menschen Eugen Bertel sehr vermissen. Mit seiner humorvollen und zuvorkommenden Art wird er uns nicht nur als Musiker, sondern auch als Freund fehlen.


Neue CD: Werke von Antonin Dvorak
Das SOV präsentiert ein Juwel der Musikgeschichte: Antonin Dvoraks Symphonie Nr. 9 und seine „Symphonische Variationen op. 78“ mit Gérard Korsten!
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