Symphonieorchester Vorarlberg
 
Abonnementzyklus 2014|15 – Konzert 2
Gérard Korsten | Dirigent
Georg Breinschmid | Kontrabass
Sonus Brass | Ensemble
Robert Fuchs | Serenade für Streichorchester Nr. 5 D-Dur op. 53
Georg Breinschmid | Promenade für Bläserquintett & Orchester (UA) Auftragskomposition des Symphonieorchester Vorarlberg
Maurice Ravel | Pavane pour une infante défunte
Francis Poulenc | Sinfonietta
Do 20. Nov, 19.30h, Festspielhaus Bregenz (Abo F) Karte
So 23. Nov, 19.30h, Festspielhaus Bregenz (Abo B) Karte

Chefdirigent Gérard Korsten musiziert mit dem Ausnahme-Kontrabassisten Georg Breinschmid, der einst eine fixe Stelle bei den Wiener Philharmonikern aufgegeben hat, um sich ganz seiner eigenen Musik zu widmen. Die leidigen Grenzen zwischen Klassik und Jazz, Romantik und Swing überwindet er mit spielerischer Kreativität, nicht nur als Instrumentalist, sondern auch als phantasie­voller Komponist. Sein neuestes Stück, eine spannende Klangreise für Bläserquintett, Streicher und Schlagzeug, wird seine Uraufführung erleben. Mit dabei ist »Sonus Brass« der laut Ö1 weltweit erfolgreiche »aufsteigende Stern am Brass-Himmel« aus Vorarlberg.

Man nannte ihn den »Serenaden-Fuchs«, den steiri­schen Komponisten Robert Fuchs, zu dessen Schülern so unterschiedliche Meister wie Gustav Mahler, Leo Fall und sogar Richard Strauss zählten. So bekannt er immer noch als prägender Lehrer in Wien um 1900 ist, so selten erklingt seine feine, klassizistisch geformte, romantisch empfundene Musik. Die letzte und gehaltvollste seiner fünf Serenaden steht am Anfang dieses Konzerts. Brahms liebte und förderte die Werke von Fuchs, obwohl dieser ein Schüler Bruckners war.

Das Finale des Konzerts ist französisch und bleibt im Tonfall sinnlicher »Abendmusik« und im vertrauten Bereich klassischer Harmonik. Maurice Ravels Pavane für eine verstorbene Prinzessin ist der schönste Totentanz, den man sich vorstellen kann. Und Francis Poulencs kostbare Sinfonietta mit ihrem tänzerischen Zauber aus dem Jahr 1948 verbindet wunderbar die Zeit um 1900 mit einer Moderne, welche Melodie und Rhythmus nicht verleugnet.
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